Meine Heilpraktikerausbildung - Der Anfang

16. October 2006

Seit März 2004 mache ich nun meine Heilpraktikerausbildung. Mit Höhen und Tiefen versteht sich.

Den gesamten Stoff habe ich bis Mai 2006 gelernt, durchlebt, durchlitten, Freude beim Lernen gehabt. Einige AHA-Erlebnisse hatte ich auch und manchmal gedacht, das lerne ich nie. Soviel Lernstoff ohne medizinisches Wissen. Mein Gott, wie konnte ich mir das nur antun?!

Mein Entschluss diese HP-Ausbildung zu beginnen, kam urplötzlich, ich glaube, so Mitt März ö2004. Klar, der Wunsch war auch schon einige Jahre früher da. Da hieß es allerdings, das ist so schwer, da besteht kaum einer die Prüfung.

So im nachhinein denke ich, war es noch nicht der richtige Zeitpunkt für mich.

Wie gesagt, der Entschluss kam plötzlich, wie eine Eingebung (ich muß dazu sagen, ich glaube an eine Führung durch die Engel oder die Seele, oder was auch immer - einer wird´s schon richten). Ich begann also im Internet zu recherchieren, eine gewisse Schule, landesweit bekannt, die ich hier allerdings nicht nennen möchte, kam für mich überhaupt nicht in Frage. Eine Schule in der nächstgrößeren Stadt fand ich im Internet, die natürlich rein “zufällig” am kommenden Wochenende einen “Tag der offenen Tür”. Wird schon richtig sein, dachte ich mir.

Mein Mann und ich fuhren also hin und hörten uns alles an. Es gab einige interessante Vorträge zu verschiedenen Fachausbildungen und natürlich auch zur HP-Ausbildung. Nach einem Einzelgespräch war ich fast überzeugt. Dennoch entschied ich mich, den Vertrag erst mal mit nach Hause zu nehmen um mir das Ganze nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Meine Heilpraktikerausbildung - Die Entscheidung

18. October 2006

Nun gut, ich habe mich also letztendlich entschieden, die Ausbildung zu beginnen. Kosten waren auch in Ordnung, wir einigten uns auf monatliche Raten (billig ist das ja nicht). Aber man muß ja in die Zukunft investieren (kleiner Scherz).

Ja, beruflich, was hatte ich beruflich für eine Alternative, mit 42 Jahren wohlgemerkt. Da hat man in Deutschland schon schlechte Karten. Man hat Erfahrung (sollte man zumindest meinen) in verschiedenen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens, Erfahrung in einem oder mehreren Berufen, ist konfliktfähig usw., lässt nicht mehr alles mit sich machen. Man sagt auch schon mal, wenn einem etwas nicht passt. Aber das wollen die Arbeitgeber scheinbar alles nicht. Die mögen es lieber, wenn man Anfang 20 ist, bereit ist, sein letztes Hemd zu geben, möglichst nicht so viel verdienen möchte.

Dabei sage ich mir immer, mit 40 Jahren geht das Leben doch erst richtig los, die Arbeitgeber scheinen das zu verkennen. Wir haben schon viel mitgemacht, können mit Menschen umgehen und diese auch mehr oder weniger verstehen, haben Mitgefühl, können einlenken und haben so etliche gute Seiten, die wir mit 20 oder 25 noch nicht an uns entdeckt haben.

Und manchmal erkennen wir auch Situationen in denen wir uns wiederfinden und denken: HALT!! STOP!! diese Situation habe ich schon mal gehabt, muß ich mir das jetzt nochmal geben, indem ich mein Verhalten nochmal wiederhole?! Nein, lieber nicht, dieses Mal bin ich schlauer. Bloß nicht wieder dieser Sumpf oder diese endlosen Diskussionen (innere Gebetsmühlen oder äussere mit dem Partner). Ich reagiere jetzt mal anders. Soll ja vorkommen daß das klappt! :-) )

Um darauf zurück zu kommen, welche beruflichen Perspektiven hatte ich?? Ich war damals Abteilungsleiterin in einem Versandhaus, aber das änderte sich sehr schnell (darüber berichte ich später). Die Arbeit machte mir nicht mehr so den großen Spass.

Mein 1. Tag in der Heilpraktikerschule

19. October 2006

Ende März ging´s also los. Wir hatten jeden Montag von 18.30 - 21.15 Uhr Unterricht. Erwartungsvoll fuhr ich also an unserem 1. Schultag zur Schule, schon ganz gespannt auf meine Mitschüler / innen.

Aber erst mal ging´s 50 Minuten im Auto zur Schule mit anschliessender Parkplatzsuche, was ja manchmal ein kleines Problem ist, wenn die Schule direkt am Bahnhof ist. Gut, also Parkplatz wurde auch gefunden, reingefahren und geparkt und so wie es meine Art ist, war ich natürlich eine halbe Stunde vorher da, man weiß ja nie…..was einem so dazwischen kommen kann.

In der Schule angekommen. Sechs Mitschülerinnen und die Dozentin fanden sich pünktlich ein. Wir bekamen eine kurze Einweisung, wie was zu handhaben ist, wie der Unterricht abläuft, bekamen eine Bücherliste und die Ferientermine). Danach erfolgte die Verteilung des 1. Scriptes : “Die Zelle”. Ganz gespannt blätterten wir darin herum.

Die Dozentin, ich nennen sie hier mal “Elise” (bitte nicht mit dem Ameisenbär vergleichen), erklärte uns, daß man das Script im Unterricht gemeinsam durcharbeitet und auch Fragen stellen kann, falls man etwas nicht verstehen sollte.

Zuhause sollte man das Gelernte nochmal intensiv ausarbeiten (was ich im nachhinein auch bestätigen kann, am Tag so mind. 2-3 Stunden sollte man sich mit dem Script schon beschäftigen). Als ich daß das erste Mal hörte, dachte ich , nö, das glaube ich jetzt nicht, 2-3 Stunden, wann soll ich das denn machen?? Aber es bewahrheitete sich, zumindest am Ende der Ausbildung ist das erforderlich.

Ausarbeitung bedeutet sich mittels Büchern und Karteikarten, die man selber anlegt zum Lernen, sich in den Stoff vertiefen und zu verstehen, was mir anfangs doch große Probleme bereitete. Ich hatte immer wieder das Gefühl, die anderen sind besser als ich. Ich bemühte mich, so gut es ging, den Stoff zu lernen und wenn ich ihn dann wiederholen sollte, war alles weg.

Was mir heute so durch den Kopf ging

19. October 2006

Neben meiner Heilpraktikerausbildung arbeite ich noch auf einer “bekannten” Telefon-Hotline (fängt mit Q an). Habe mich längere Zeit nicht eingeschaltet, weil ich eine nicht besonders nette Bewertung erhielt (und das ist noch nett ausgedrückt). Musste das Ganze erst mal verarbeiten.
Heute haben wir mal wieder mal mein Lieblings-Cafe “Ikea” besucht. Kaffee trinken und Kuchen essen. Das war ganz in meinem Sinne. Und eine Gardine für die Küche habe ich auch noch gefunden. Zwar nur eine Übergangslösung für mich, aber wir arbeiten noch am Reichtum. :-)
Ausserdem stand heute “Lernen” auf dem Programm. Neurologie ist ein “schönes” Thema. Habe noch bis zum 7. Nov. Zeit, dann ist wieder eine Kleingruppe angesagt. Schauen wir mal! Die letzte Kleingruppe Niere ist gut gelaufen am Dienstag. Der Streß fängt allmählich an. Meine HP-Prüfung ist voraussichtlich im März. Bin allerdings auf der Warteliste gelandet. Aber ich denke, es wird schon klappen.

Umzug von Teneriffa nach La Palma

20. November 2006

Freunde von uns ziehen nächste Woche von Teneriffa nach La Palma um. Sie kommen ursprünglich aus der schönen Schweiz, sind dann letztes Jahr nach Teneriffa umgezogen. Nach einem guten Jahr Selbständigkeit haben sie sich entschlossen nun nach La Palma umzuziehen. Und nun geht es mit dem gesamten Hausrat per Container nach La Palma. Ein Haus haben sie schon gefunden. Vor allem sind die Mietpreise ein wenig günstiger dort als auf Teneriffa. Und der Hund wird sich sicher auch freuen. Natur pur! Na ja, mal sehen, wie es den dreien dort so gefällt. Ich denke, das wird schon eine Umstellung sein. Teneriffa ist ja nun sehr belebt, viele Touris, viele Dinge die man dort machen kann.

Wie ich gehört habe, lebt der “spirituelle Lebensberater” Andreas Hohn auch auf Teneriffa. Er arbeitet bei Questico. Ausserdem hat er noch eine eigene Homepage, findet man unter www.para-empire.de. Bis morgen!

Wohlfühltag mit Sauna

23. November 2006

Gestern war “Wohlfühltag” mit Sauna angesagt. Gott sei Dank war es ziemlich leer. Ich kann es gar nicht leiden, wenn die Sauna so voll ist, alles ist so gequetscht. Wir sind also mittags hingefahren. Als erstes probierten wir die Heusauna aus, mit 80 Grad, einem schönen Heuduft und Vogelgezwitscher ist es dort noch recht gut auszuhalten. Und nach dem Duschen ab in den Pool. Nach dem 2. Saunagang hatte ich allerdings das Gefühl, mich übernommen zu haben. Ich hatte danach noch wechselwarme Fußbäder gemacht und mich mit den Füssen ca. 10 Minuten in ziemlich heißes Wasser gesetzt. Das war wohl nicht so gut, hatte echte Kreislaufprobleme.

23. November 2006

Lernen

26. November 2006

Mein Tag besteht im Moment in erster Linie aus Lernen, Lernen und nocheinmal Lernen. Ich habe herausgefunden, dass ich am besten lernen kann, wenn ich putze oder spazierengehe. Dadurch erspart man sich die Putzfrau. :-) )

Ich merke aber auch, dass ich ein Chaot bin, lerne durcheinander und so weiter und so fort. Kann nur noch besser werden. Ausserdem muß ich im Moment alleine lernen, da meine Freundin, mit der ich bisher gelernt habe, im Moment krank ist. Bestelle mir auf diesem Wege mal eine “Neue”, es ist einfach besser zu zweit zu lernen.
Naja, wenigstens bekomme ich keine Demenz. Das ist meine Schlussfolgerung aus einem Artikel, den ich kürzlich las: wenn man sich im Alter nicht mehr geistig beschäftigt, degeneriert das Gehirn. Logisch - auch die Gehirnzellen denken sich wahrscheinlich, wenn wir nicht mehr gebraucht werden, dann stellen wir unsere Funktion ein. (Kleiner Scherz)

Eine Freundin von mir ist gerade letzte Woche in der mündlichen Heilpraktiker-Prüfung durchgefallen. Die Schriftliche hatte sie bestanden. Demotivierend! Naja, was soll´s wird schon klappen nächstes Frühjahr. Allerdings weiß ich noch nicht, ob es im März klappt mit der schriftlichen?? Angemeldet hatte ich mich für März, bestätigt wurde mir Oktober 2007.

Und so bin ich auf der Warteliste gelandet. Der Himmel mag ein Einsehen mit mir haben und mich die Prüfung im Frühjahr machen lassen.

Kleingruppe Endokrinum

29. November 2006

Gestern hatte ich wieder einmal Prüfungsstress - die Kleingruppe “Endokrinologie” war angesagt. Ich habe ja schon einige Kleingruppen hinter mir, aber die Nervosität läßt einfach nicht so ganz nach.

Auf der Hinfahrt zur Schule fragte ich mich schon, was denn die Ursache für eine Hyperthyreose sind. Und mir fiel es einfach nicht ein, Loch im Kopf oder Watte…

Mein Gott, dachte ich nur, was soll denn das werden. Ich hatte vorher alles so oft geübt. Naja, dachte ich mir, was soll´s - meine Scripte hatte ich natürlich auch nicht mit, damit ich nochmal nachlesen kann.

Als ich dann die Treppe zur Schule raufging fiel es mir wieder ein - M. Basedow (es gibt natürlich noch mehr Ursachen….). Aber das war ja schon mal was.

Die Anderen waren schon da und ich kam eine halbe Stunde später, weil ich das Auto nicht eher habe. Meine Schulkollegin mußte dann das Krankheitsbild der Hyperthyreose erzählen. Dann war ich an der Reihe - welche Funktionen hat die Schilddrüse, wie sieht sie aus und wie palpiert man sie. Das wusste ich natürlich, kein Problem. Danach Ursachen und Krankheitsbild des M. Cushing, auch kein Problem. Nur beim Coma diabeticum kam ich ein wenig ins Schleudern mit dem Hypoglykämischen Schock. Aber das bekam ich dann auch noch hin.

Alles in Allem sage ich mir hinterher immer wieder, warum machst du dir so einen Kopf?! Du hast 3 Wochen gelernt und du kannst alle. Bei mir schlägt nur immer die Nervosität durch. Aber wem geht das wohl nicht so??!!

Vielleicht weiß ja jemand ein Mittel gegen Prüfungsstreß?

second life

16. December 2006

Gestern habe ich einen Beitrag über “second life” gelesen und war echt überrascht. Ich dachte mir, das ist ja wohl genial, man kann sich ein sogenanntes 2. Leben aufbauen, allerdings in einer virtuellen Welt, versteht sich.

Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, mich als Mitglied einzutragen. Allerdings schreckte mich der Monatsbeitrag von 9,95 Dollar dann schon ein bischen ab, da ich mich ja kenne, erst Feuer und Flamme und so langsam lässt die Begeisterung dann nach. Ach ja, und Land muß man sich auch noch kaufen, sonst kann man ja nichts bauen, anpflanzen oder was auch immer….

Die Idee, alles tun und lassen können was man möchte, ist schon genial. Alles, was im realen Leben nicht klappt oder im Moment nicht klappt, kann man in second life tun, bzw. üben. Denn man schafft sich ja in den eigenen Gedanken sein Leben. Ebenso Beziehungen knüpfen….

Ausserdem stellt ich so für mich fest, wer weiß, wie das so mit deinem Englisch ist….wer weiß, was du da alles so anklickst, von dem du gar nicht weißt, was es ist. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben.